Lebenskrisen meistern

Zeit für tiefgreifende Wandlung

Krisen sind die eindrücklichste Aufforderung zur Veränderung, die das Leben uns schenkt.

 

Nichts geht mehr – Körper und Geist sind erschöpft vom Kampf. Die Möglichkeiten sind ausgeschöpft und dem steten Bemühen folgt leider nicht der erwünschte Erfolg. Ratlosigkeit und Müdigkeit bestimmen das Sein. Krisen sind Zeiten der Maximalbelastung.

Egal wie sehnlich wir uns wünschen, was das Leben uns verwehrt, der Weg zum Ziel scheint aussichtlos. Wir sind am Ende unserer Weisheit angelangt. Manchmal auch am Ende dessen, was wir zu sein geglaubt haben.

In uns schreit es nach Gerechtigkeit, Hilfe, Trost, Glück oder wenigstens einem Hoffnungsschimmer. Aber auch diese Wünsche bleiben unerhört. Und genau das ist der eigentliche Sinn von Krisen. Nicht, weil das Leben uns auslachen möchte, oder uns feindlich gesinnt ist. Das Leben zeigt uns in der Krise, was in UNS wachsen möchte.

Auch wenn es überhaupt nicht so scheint: Krisen sind Zeiten in denen sich etwas zum Guten wenden will, das wir schon lange in uns selbst missachtet haben.

 

Die Krise als Chance? JA!

 
Wenn nichts mehr geht, dann geht nichts mehr. Es ist leider so unerbittlich simpel.

Es ist simpel, aber alles Andere als einfach. Denn die Unausweichlichkeit zu akzeptieren ist eine enorme Herausforderung. Die Veränderung, gegen die wir uns mit aller Kraft bis zur Erschöpfung gewehrt haben, ist nicht mehr abwendbar. Um eine Krise zu meistern, müssen wir zumeist etwas aufgeben, das für uns selbstverständlich war.

Krisen stellen unser bisheriges Sein in Frage und fordern uns zu grundlegender Neuorientierung auf. In Zeiten, in denen die Kraftreserven meist nahezu erschöpft sind, scheint das ein kaum zu bewältigender Gewaltakt.

 

Krisen sind Zeiten des Fragens:

  • Was habe ich falsch gemacht?
  • Wie komme ich da wieder raus?
  • Was habe ich getan, dass ich so etwas verdient habe?
  • Wer bin ich überhaupt?
  • Was will das Leben von mir?
  • Wie soll es weiter gehen?
  • Wie kann ich es überhaupt schaffen, mich neu zu orientieren?

Eine Krise zu bewältigen bedeutet die Grundlage für die eigene Existenz neu aus zu richten und auf ein stimmiges Fundament zu stellen.

 

Die gemeinsame Arbeit bietet:

  • Stabilisierung und Besinnung auf das Wesentliche
  • Halt und Orientierung in akuten Belastungszeiten
  • Schrittweisen und strukturierten Aufbau
  • Achtsamen Umgang mit Trauer und Schmerz
  • Zugang zu verschütteten Ressourcen
  • Mut und Zuversicht für die Zukunft

Eine bewältigte Krise führt uns zu einem stimmigeren und umfassenderen Sein geführt, als das vor der Krise überhaupt möglich war.

 

Wenn die Krise überstanden ist, höre ich oftmals Sätze wie: “Das war das Beste, was mit passieren konnte.” Endlich bin ich bei MIR angekommen.” Ich möchte diese Erfahrung nicht missen, aber auch nicht widerholen müssen.”

Bis zu diesem Punkt ist es aber leider ein mühsamer, quälender und anstrengender Weg. Krisen bewältigt Keiner von Heute auf Morgen. Die ersten Schritte sind dabei die schwierigsten. Nach und nach kommt Bewegung in jene Bereiche, die meist schon sehr viele Jahre erstarrt waren und erste Fortschritte und Verbesserungen werden spürbar. Neue Hoffnung entsteht, Kraft und Vitalität kommen zurück und das Leben beginnt auf einer neuen Ebene zu funktionieren. Die Krise ist bewältigt und hat uns zu einem stimmigeren und umfassenderen Sein geführt, als das vor der Krise überhaupt möglich war.

 

Krisen meistern ist eine Meisterleistung.